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Umgang mit Diabetes-Komplikationen

women in garden

Wie Sie vielleicht bereits wissen, ist die Überwachung Ihres Blutzuckers wichtig, um eine Stoffwechselentgleisung, gefährlich hohe und niedrige Zuckerwerte, zu vermeiden.

Indem Sie Ihren Blutzucker im Zielbereich halten, können Sie u. U. Langzeitkomplikationen verzögern oder verhindern. Hoher Blutzucker kann viele Teile Ihres Körpers schädigen, einschließlich Augen, Herz und Füße. Die gute Nachricht ist, dass Sie, zusammen mit Ihrem Arzt, die Auswirkungen von Diabetes-Komplikationen auf Ihr Leben reduzieren und vielleicht sogar verhindern können.

Diese Seiten zeigen einige der üblichen Komplikationen auf, die mit Diabetes in Verbindung gebracht werden.

Nervenschmerzen und Nervenschädigungen

Hoher Blutzucker kann die Nervenzellen beschädigen, so dass die Nervenleitfähigkeit beeinträchtigt wird. Das wird Neuropathie genannt.

Viele Menschen wissen, dass eine Nervenschädigung sich auf ihre Hände und Füße auswirken kann, darum sollte ein Arzt in der Sprechstunde immer das Gefühl in Ihren Füßen prüfen. Aber Nervenschädigungen können sich auf jedes Organ im Körper auswirken - vom Verdauungssystem bis hin zu Ihrer Blase und den Geschlechtsorganen. Sie können sich auch auf Ihre Fähigkeit auswirken, die Symptome für niedrigen Blutzucker zu erkennen bzw. zu fühlen.1

Für wen besteht das Risiko einer Diabetischen Neuropathie?

Etwa 60 bis 70 % aller Menschen mit Diabetes leiden an einer Form von Nervenschädigung. Die höchste Rate findet man unter Menschen, die seit mindestens 25 Jahren an Diabetes leiden und unter jenen mit hohem Cholesterinspiegel, hohem Blutdruck oder Gewichtsproblemen. Auch bei Menschen mit Problemen bei der optimalen Einstellung ihres Blutzuckers treten Nervenschädigungen vermehrt auf.1

Neuropathie-Symptome

Die Symptome eines Nervenschadens sind abhängig von der Art der Neuropathie und welche Nerven betroffen sind. Bei manchen Neuropathien treten keinerlei Symptome auf. Da sie sich langsam entwickelt, können milde Fälle für einen langen Zeitraum unbemerkt bleiben. Achten Sie daher auf die folgenden Symptome:1

  • Taubheit, Kribbeln oder Schmerz in den Zehen, Füßen, Beinen, Händen, Armen und Fingern
  • Berührungsempfindlichkeit
  • Verdauungsstörung, Übelkeit oder Erbrechen
  • Schwierigkeiten beim Schlucken
  • Durchfall oder Verstopfung
  • Schwindel oder Kraftlosigkeit beim Stehen oder Aufstehen
  • Übermäßiges Schwitzen in der Nacht oder während des Essens
  • Probleme bei der Blasenentleerung
  • Sexuelle Probleme, wie z. B. Erektionsstörungen bei Männern und vaginale Trockenheit bei Frauen
  • Verlust der Balance oder Koordination

Behandlung bei Nervenschäden durch Diabetes

Die Behandlung Ihrer Diabetiker-Neuropathie beginnt wahrscheinlich mit der Überwachung des Blutzuckers. Blutzuckerüberwachung, Mahlzeitenplanung, körperliche Aktivität und eine medikamentöse Behandlung können u. U. unterstützend wirken. Ihr Arzt wird Ihnen u. U. eine orale Medikation oder eine Hautcreme zur Schmerzlinderung empfehlen.

Sollten oben genannte Symptome bei Ihnen auftreten, erzählen Sie Ihrem Arzt davon, damit Sie die benötigte Hilfe erhalten können.

1 National Institute of Diabetes and Digestive and Kidney Diseases. Diabetic neuropathies: the nerve damage of diabetes. Verfügbar auf: http://diabetes.niddk.nih.gov/dm/pubs/neuropathies/index.htm. Abgerufen am 16. Oktober 2008.

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