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Published on July 25, 2017

Stefanie: Meine Erfahrungen mit dem Accu-Chek® Guide Messsystem

Das Messgerät selbst ist relativ leicht, handlich und bietet viele Funktionen. So bietet es zum Beispiel nicht nur die Möglichkeit einer Displaybeleuchtung, sondern auch eines beleuchteten Teststreifeneinschubs. Das Accu-Chek® Guide Messgerät wird damit zu einer kleinen Taschenlampe und ich brauche nun in der Nacht nicht mehr das Licht einzuschalten vor dem Messen und auch mein Freund kann von nun an ungestörter schlafen. Außerdem verfügt das Messgerät über einen Teststreifenauswurf. Mit diesem kleinen Knopf ist es mir möglich den benutzten Testreifen aus dem Gerät auszuwerfen ohne ihn zu berühren. Da ich seit einigen Monaten in einem Pflegeheim arbeite, sehe ich diesen kleinen Knopf als großen Vorteil, vor allem für Pflegepersonal, dem es dadurch erheblich erleichtert wird den blutigen Streifen von Patienten hygienisch zu entsorgen. Neben dem Testreifenauswurf befindet sich ein Micro-USB-Anschluss, wodurch ich meine Werte auf einen Computer übertragen, grafisch darstellen und auswerten kann. Es ist aber auch möglich meine Messergebnisse drahtlos mit Hilfe der Accu-Chek® Connect App automatisch an mein Smartphone senden zu lassen, um sie dort auszuwerten.

Da ich persönlich kein großer Fan von Apps bin, bin ich froh darüber, dass ich auch direkt am Messgerät selbst meine Werte verwalten und analysieren kann. Dazu habe ich am Beginn meine gewünschten Zielbereiche vor bzw. nach einer Mahlzeit festgesetzt und markiere die Werte dementsprechend nach jeder Messung (z.B. 142 BZ mit „vor Abendessen“). Auf dem Accu-Chek® Guide Gerät kann ich mir nun meine Durchschnittswerte in den verschiedenen Kategorien anzeigen lassen und vergleichen, wie zum Beispiel meine Durchschnittswerte vor dem Abendessen im Vergleich zu den Werten zwei Stunden nach dem Abendessen. Zusätzlich dazu verfügt das Gerät auch über eine Mustererkennung und ich kann dementsprechend Änderungen an meiner Bolusberechnung vornehmen.

Das Gerät bietet auch die Option vier Erinnerungen pro Tag einzustellen und zusätzlich noch Erinnerungen nach Mahlzeiten zu erhalten. Das bedeutet, dass wenn ein Wert mit „vor einer Mahlzeit“ markiert wird, mich das Messgerät automatisch zwei Stunden später mit Signaltönen daran erinnert eine Kontrollmessung durchzuführen. Diese Funktion ist sicherlich vor allem ein Vorteil bei Kindern mit Diabetes, die öfter mal auf das Messen vergessen und ich wünschte, dass es diese Funktion schon gegeben hätte als ich noch ein Kind war. Einziger Nachteil daran ist, dass die Erinnerungen nur dann erfolgen und auch hörbar sind, wenn generell die Signaltöne und Tastentöne aktiviert sind.

Aber nicht nur das Messgerät hat mich überzeugt, sondern auch das innovative Design der Teststreifendose. Diese ist sehr schmal und durch den enthaltenden Plastikeinsatz haben die Teststreifen keine Chance mehr herauszufallen und sie sind auch leichter zu entnehmen. Das erleichtert vor allem das Messen unter erschwerten Umständen, wie zum Beispiel in einer vollen U-Bahn oder in stressigen Situationen, in denen alles schnell gehen muss. Und auch die Accu-Chek® Softclix Stechhilfe werde ich bestimmt weiterhin verwenden, da sie kleiner und unauffälliger als meine bisherigen Stechhilfen ist und ich sie nicht, wie die anderen aufziehen muss, sondern es genügt, wenn man hinten auf den Spannkopf drückt – wie bei einem Kugelschreiber. Dieses kleine Detail ermöglicht eine einfache Bedienung mit nur einer Hand und stellt für mich einen wesentlichen Vorteil gegenüber meiner vorherigen Stechhilfe dar.

Fazit: Das Accu-Chek® Guide Blutzuckermesssystem ist handlich und praktisch, passt in jede noch so kleine Handtasche und ich werde es auch in Zukunft dazu nutzen, mein Diabetesmanagement zu verbessern.

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