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Diabetes ist unsichtbar.

Schön, dass Sie den Weg auf diese Webseite gefunden haben, weil Ihnen Ihre Gesundheit am Herzen liegt.

Diabetes ist unsichtbar. In Österreich leben bis zu 294.000 Menschen mit Diabetes Typ-2, ohne davon zu wissen.1 Eine frühe Diabetes-Diagnose und darauf basierende Maßnahmen sind allerdings sehr wichtig, um Spätkomplikationen zu vermeiden.

Sie möchten sich über Ihr Diabetes-Risiko informieren? Auf dieser Seite sind Sie an der richtigen Stelle: Wir erklären Ihnen, wie Sie Risikofaktoren rund um den Diabetes erkennen und was Sie bei einem Verdacht tun können.

Was ist Diabetes überhaupt?

Bevor wir uns mit den Risikofaktoren für Diabetes beschäftigen, ist es natürlich wichtig zu wissen, was Diabetes überhaupt ist. Es gibt unterschiedliche Formen von Diabetes – sie haben nun die Möglichkeit sich über Diabetes Typ-2 zu informieren.

Diese Form tritt auf, wenn das körpereigene Insulin seine Signalwirkung verliert und der Körper immer weniger darauf reagiert. Der konsumierte Zucker kann nicht mehr richtig in die Körperzellen transportiert werden und sammelt sich im Blut an. Die dadurch entstehende Zusatzbelastung auf die insulinproduzierende Bauchspeicheldrüse führt langfristig dazu, dass diese das benötigte Insulin nicht mehr liefern kann.

Warum ist eine frühe Diagnose wichtig?

Diabetes Typ-2 tritt schleichend auf und kann in manchen Fällen lange unbemerkt bleiben. Nur weil der Betroffene die erhöhten Blutzuckerwerte nicht spürt und augenblicklich keine Komplikationen auftreten, bedeutet dies aber nicht, dass die Krankheit ungefährlich ist. Ganz im Gegenteil: Langfristig erhöhte Blutzuckerwerte können gravierende Folgen wie Fußamputationen oder Erblindung haben.

Durch eine frühe Erkennung des Diabetes und geeigneten Maßnahmen wie strukturiertes Blutzuckermessen, können solche Spätkomplikationen reduziert oder sogar verhindert werden.

Welche Risikofaktoren für Diabetes Typ-2 gibt es?2

Es gibt einige Risikofaktoren, die das Auftreten von Diabetes Typ-2 begünstigen – wir erklären Ihnen diese näher:

  • Ein erhöhter Body-Mass-Index
  • Diabetes in der Familie
  • Herz-Kreislauf Erkrankungen wie z.B. Bluthochdruck
  • Fehlende Bewegung
  • Rauchen
  • Weitere Risikofaktoren

Der BMI

Ein zu hohes Körpergewicht kann ein Risikofaktor für Diabetes Typ-2 sein. Eine Messgröße hierfür ist der Body-Mass-Index (BMI) – ein Maß für das Verhältnis zwischen Körpergewicht und Körpergröße. Wenn der BMI über 25 beträgt, ist das Risiko für Diabetes erhöht.

Hier können Sie Ihren BMI gleich berechnen:

Körpergewicht (kg)
Körpergröße (cm)
BMI

Diabetes in der Familie

Tritt Diabetes bei Verwandten 1. Grades auf – also Eltern, Großeltern, Tanten, Onkeln und Geschwister – kann es darauf hindeuten, dass Ihr Erbgut auch Sie anfälliger für eine Diabeteserkrankung machen könnte.

Herz-Kreislauf Erkrankungen wie z.B. Bluthochdruck

Häufig treten Diabetes und Bluthochdruck gemeinsam auf. Dies ist jedoch eine ungünstige Mischung, da sie Komplikationen des Herz-Kreislaufsystems wahrscheinlich werden lässt.

Fehlende Bewegung – jetzt aktiv werden

Egal ob Spazieren, Wandern, Radfahren oder andere Formen des Sports – regelmäßige körperliche Bewegung hilft nicht nur Ihr Risiko für Diabetes gering zu halten, sondern trägt auch generell positiv zur Gesundheit bei.

Ihnen fehlt die Motivation für Sport?
Hier finden Sie einige Tipps, wie Sie Spaß an der Bewegung finden können.

Rauchen

Die meisten Menschen kennen die negativen Auswirkungen, die Rauchen auf die Lunge haben kann. Was viele aber nicht wissen: Rauchen kann auch erheblich dazu beitragen, das Risiko für Diabetes zu erhöhen.

Die Wahrscheinlichkeit an Diabetes zu erkranken ist bei rauchenden Erwachsenen doppelt so hoch wie bei Nichtrauchern.

Quelle: https://www.oedg.at/1701_PR_aktiv_oder_passiv_in_die_zuckerfalle.html

Weitere Risikofaktoren

Neben den oben genannten Risikofaktoren stehen auch andere Faktoren in Verbindung mit Diabetes:

  • Erhöhtes Risiko aufgrund der ethnischen Herkunft
  • HDL-Cholesterin (Männer)
  • Polyzystisches Ovarsyndrom (PCOS)
  • Hypogonadismus (Impotenz)
  • Nichtalkoholische Fettleber

Diabetes Risikotest ausfüllen

Mit dem folgenden Fragebogen können Sie Ihr Risiko bestimmen in den nächsten 10 Jahren an Diabetes Typ-2 zu erkranken. Der Fragebogen besteht aus lediglich 8 Fragen und dauert nur 2 Minuten.

Hier geht‘s zum Fragebogen.

Sie haben ein erhöhtes Diabetesrisiko - was nun?

Sie haben laut Test ein erhöhtes Risiko oder auf Sie treffen ein oder mehrere Risikofaktoren zu und Sie möchten sich Sicherheit verschaffen?

Um alle Eventualitäten ausschließen zu können ist es am besten, wenn Sie sich einen Termin bei Ihrem/Ihrer Hausarzt/Hausärztin ausmachen. Sprechen Sie offen über Ihre Bedenken – Ihr Arzt kann Ihnen weiterhelfen, indem er Ihren Blutzucker misst oder weitere Untersuchungen zur Abklärung durchführt.

Sie haben die Diagnose Diabetes erhalten?

Eine Diabetes Diagnose ist oft mit vielen Unsicherheiten, Angst und Fragen verbunden. Mit dem notwendigen Wissen und etwas Übung wird es Ihnen leichter fallen, Ihren Diabetes in den Alltag zu integrieren.

Auf dieser Webseite finden Sie alle Infos, die Sie rund um das Thema Diabetes benötigen:

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Referenzen
1 Schmutterer I., Delcour J., Griebler R. (Hrsg.). Osterreichischer Diabetesbericht 2017. Wien: Bundesministerium für Gesundheit und Frauen, 2017.

2 Clodi M et al., Wien Klin Wochenschr 2019;131:S27 bis S38; verfügbar auf https://www.oedg.at/oedg_leitlinien.html

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Letzte Änderung: 3.8.2020

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