Therapie und Vorbeugung
Da eine diabetische Neuropathie nicht heilbar ist, steht im Vordergrund der Behandlung, ihren Verlauf einzudämmen und weitere Komplikationen zu verhindern. Nervenschäden können auch durch andere Risikofaktoren wie Alkohol, Rauchen, Übergewicht, hohen Blutdruck, erhöhte Blutfettwerte, mangelnde Bewegung, falsche Ernährung oder Gefäßkrankheiten hervorgerufen werden.
Komplette Schmerzfreiheit lässt sich nur selten erreichen – vielmehr geht es darum, die Schmerzen zu lindern und den Umgang damit zu lernen. Bei schmerzhafter peripherer Neuropathie kann dies durch Medikamente erfolgen, die die Weiterleitung von Schmerzreizen einschränken. Auch eine psychologische Schmerztherapie oder eine elektrische Muskel- und Nervenstimulation können in Frage kommen.
Der beste Tipp zur Vorbeugung ist, rechtzeitig auf gut eingestellte Blutzucker- und Blutdruckwerte zu achten. Eine regelmäßige und gründliche Fußpflege, regelmäßiges Blutzuckermessen, eine ausgewogene Ernährung sowie Bewegung sind wesentliche Bausteine, um ein weiteres Voranschreiten der Schädigungen zu verhindern.