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Fakten über Fette


Wer kennt das nicht – man steht im Supermarkt und denkt sich: „Dieses Törtchen mit Schlagobersfüllung und Schokoladenüberzug hat nicht so viel mehr Fett als eine Handvoll Erdnüsse. Die 4 Gramm Extrafett kann ich mir erlauben.“
Stimmt, die Erdnüsse haben 13 Gramm Fett und das Törtchen auch nur 17 Gramm. Aber haben Sie darauf geachtet, welche Arten von Fett das sind und wie sie sich auf Ihren Körper auswirken? Hier kommt das Thema „gute Fette, schlechte Fette“ ins Spiel.

Gesättigte Fette und Transfette erkennen

Es gibt zwei Arten von „schlechten“ Fetten, nach denen Sie bei Lebensmitteln Ausschau halten müssen: gesättigte Fette und Transfettsäuren, auch als Transfette bezeichnet. Gesättigte Fette können den Spiegel des (schlechten) LDL-Cholesterins erhöhen und wurden mit Herzerkrankungen, Schlaganfällen und Brustkrebs in Verbindung gebracht.Gesättigte Fette sind leicht daran zu erkennen, dass sie bei Zimmertemperatur normalerweise fest sind. Sie finden sich meistens in Lebensmitteln tierischen Ursprungs wie Butter und Schmalz, aber auch in tropischen Ölen wie Kokos- oder Palmöl und Kakaobutter.

Transfette können den LDL-Cholesterinspiegel noch stärker erhöhen als die gesättigten Fette. Transfette werden in vielen verarbeiteten Lebensmitteln und industriellen Backwaren eingesetzt, weil sie die Produkte länger haltbar machen. Manche Transfette kommen in der  Natur vor.
Andere werden durch das Einblasen von Wasserstoff in Pflanzenöl hergestellt, sodass ein sogenanntes „teilgehärtetes“ Öl entsteht.2,3 Wenn Sie diese Angabe auf einer Verpackung sehen, wissen Sie, dass das Produkt Transfette enthält.

Ungesättigte „gute“ Fette erkennen

Auch wenn manche Fette als gut gelten, bleiben sie dennoch Fette – mit hoher Kaloriendichte und schwer wieder loszuwerden, wenn sie einmal auf den Hüften sitzen. Deshalb ist auch bei den guten Fetten Augenmaß gefragt. Ungesättigte Fette gibt es als einfach und mehrfach ungesättigte Varianten. Mehrfach ungesättigte Fette senken nachweislich das LDL-Cholesterin, können aber auch das (gute) HDL-Cholesterin reduzieren. Einfach ungesättigte Fette können das LDL-Cholesterin reduzieren, ohne das HDL-Cholesterin zu beeinflussen.

Wo kommen die ungesättigten Fette vor?

Mehrfach ungesättigte Fette finden sich in Mais-, Sonnenblumen-, Soja- und Distelöl. Einfach ungesättigte Fette kommen in Raps-, Oliven- und Erdnussöl sowie Avocados, Nüssen und Samen vor.

Fettsäuren sind unverzichtbare Nährstoffe, die den Stoffwechsel ankurbeln und den Cholesterinspiegel senken und das Risiko von Herzerkrankungen reduzieren können. Es gibt zwei Arten: Omega-6 und Omega-3.
Weil Omega-3 nur in bestimmten Nahrungsmitteln vorkommt, nehmen viele Menschen nicht genug davon zu sich. Es kommt in Kaltwasserfischen wie Lachs und Sardinen, Meeresfrüchten, Rapsöl, Leinsamen, Walnüssen, Kürbiskernen, Sojabohnen und grünem Blattgemüse vor.
Heutzutage enthalten auch manche Eier Omega-3, weil die Hühner ein spezielles Futter bekommen.

Denken Sie jetzt noch einmal über die beiden Snack-Alternativen vom Anfang nach. Die 30 Gramm Erdnüsse enthalten nur 2 Gramm gesättigtes Fett, verglichen mit 11 Gramm gesättigtem Fett in dem Törtchen.
Ausgerüstet mit neuem Wissen entscheiden Sie sich jetzt hoffentlich für die Erdnüsse anstelle des Törtchens!

 

 

1 Adv Exp Med Biol. 2017;996:221-230. Skaaby T, Thuesen BH, Linneberg A.

2https://www.rtv.de/gesundheit/transfettsaeuren-die-killerfette
3https://www.zentrum-der-gesundheit.de/transfettsaeuren.html

 

 

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