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Kaffee und Diabetes: Warum Kaffee-Liebhaber aufatmen können

Mit Milch, Zucker, Sirup oder doch am liebsten schwarz? Kaffee zählt wohl zu den beliebtesten Getränken überhaupt – und das, obwohl der Muntermacher lange mit einem schlechten Image zu kämpfen hatte. Warum Kaffee-Liebhaber jetzt aufatmen können und wie sich Kaffee auf den Blutzucker auswirken kann, erfahren Sie hier.

Ein Morgen ohne Kaffee? Für viele unvorstellbar – das „schwarze Gold“ gehört einfach zur morgendlichen Routine und bleibt oft auch über den Tag hinweg ein treuer Begleiter. Ungeachtet davon, dass Kaffee lange nicht als sonderlich gesund galt. Doch Ihren morgendlichen Muntermacher können Sie ganz ohne schlechtes Gewissen genießen, denn eine Studie bestätigt: Kaffee kann sogar gesundheitsfördernd sein.1 


Bohne für Bohne das Diabetesrisiko senken


Dass Kaffee glücklich machen kann, ist wohl kein Geheimnis – aber wussten Sie, dass täglicher Kaffeegenuss sogar das Diabetesrisiko senken kann? Dieser Effekt wurde nämlich in verschiedenen Studien festgestellt. 1,2,3 Der regelmäßige Konsum des muntermachenden Heißgetränks verbessert bereits nach wenigen Wochen die Glukosetoleranz: Der Zucker im Blut wird schneller abtransportiert, was sich positiv auf den Blutzuckerspiegel und die Insulinkonzentration auswirkt – das ist nicht nur günstig bei einem bestehenden Diabetes, sondern kann auf lange Sicht gesehen auch das Diabetesrisiko senken. Und Kaffee-Liebhaber können getrost zur Tasse greifen, denn laut Studien sind drei bis vier Tassen pro Tag für die gesundheitsfördernde Wirkung optimal.

Ein möglicher Auslöser für diesen Effekt könnten die antioxidativen Eigenschaften der Kaffee-Inhaltsstoffe sein, z.B. Chlorogensäure. Koffein allein scheint hingegen damit in keinem Zusammenhang zu stehen, denn auch bei der entkoffeinierten Variante konnte dieser Effekt nachgewiesen werden. 
 

Ein wenig Vorsicht ist geboten, denn: Koffein kann kurzfristig den Blutzuckerspiegel in die Höhe treiben – allerdings hält diese Wirkung nur für rund eine Stunde an. Wer gern und viel koffeinhaltigen Kaffee trinkt, kann ja zur Sicherheit ein paar Blutzuckermessungen extra einlegen, um sich hier Gewissheit zu verschaffen – mit einem Blutzuckermessgerät wie Accu-Chek Instant lässt sich eine zusätzliche Messung einfach, sicher und schnell durchführen. 

Nichtsdestotrotz ist Kaffee kein Wundermittel: Um einen Typ-2 Diabetes vorzubeugen oder den Blutzucker zu senken, spielt vor allem eine ausgewogene Ernährung und ausreichend Bewegung eine entscheidende Rolle. Wie wäre es also nach einem ausgiebigen Spaziergang mit ein paar gesunden Cookies? Und dazu darf ein Tässchen des geliebten Heißgetränks dann natürlich nicht fehlen. 


1 Floegel A. et al.: Coffee consumption and risk of chronic disease in the European Prospective Investigation into Cancer and Nutrition (EPIC)–Germany study. The American Journal of Clinical Nutrition. 2012 April;95(4): 901–908. doi: 10.3945/ajcn.111.023648. https://academic.oup.com/ajcn/article/95/4/901/4576798 [Zuletzt abgerufen am 03.02.2022]
2 Bhupathiraju SN. et al.: Changes in coffee intake and subsequent risk of type 2 diabetes:
three large cohorts of US men and women. Diabetologia. 2014 Jul;57(7):1346-54. doi: 10.1007/s00125-014-3235-7. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/24771089/ [Zuletzt abgerufen am 04.02.2022]
3 Muley A. et al.: Coffee to reduce risk of type 2 diabetes?: a systematic review. Curr Diabetes Rev. 2012 May;8(3):162-8. doi: 10.2174/157339912800564016. https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/22497654/ [Zuletzt abgerufen am 04.02.2022]

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