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Starke Frauen unterstützen sich gegenseitig

 

Am 8. März ist Weltfrauentag. Im Laufe der Geschichte mussten Frauen immer für ihre Rechte kämpfen und einstehen.
Für eine Frau mit Diabetes bringt das Leben zusätzlich eine enorme Anzahl an Herausforderungen mit sich und es gibt keinen Grund, diese Herausforderungen komplett alleine bewältigen zu müssen.
Frauen sind durchschnittlich etwas seltener von Diabetes betroffen, müssen allerdings mit mehr Komplikationen und einer komplexeren Behandlung rechnen als Männer.1,2
In einer Welt, in der wir uns über Social Media ständig verbinden und vergleichen, ist es umso wichtiger sich immer bewusst zu machen, dass wir an keinem Wettbewerb teilnehmen. Viel mehr haben wir Frauen die Power uns gegenseitig zu unterstützen!

Wir alle brauchen ein individuelles Ausmaß an Unterstützung bei unserem Diabetes. Es ist unbezahlbar diese Unterstützung in bestimmten Alltagssituationen zu finden. Wenn man mit hohen Blutzuckerwerten zu kämpfen hat (so wie die meisten Frauen, wenn zum Beispiel die Hormone verrücktspielen), hilft der Austausch mit anderen Frauen, die dieselben oder ähnliche Dinge erleben, solche schwierigen Tage zu überstehen. Das erinnert einen selbst auch immer daran, dass man mit seinem Diabetes nicht alleine ist, dass man nicht der Einzige ist, der nicht alles kontrollieren kann und, dass man jeden Tag aufs Neue sein Bestes gibt.

Viele bekannte Persönlichkeiten sind von Diabetes betroffen – die Schlagersängerin Jazz Gitti wurde mit Diabetes Typ-2 diagnostiziert. Ihre Mutter litt an Spätfolgen des Diabetes und ist daran verstorben. Eine positive Familienanamnese ist einer der häufigsten Risikofaktoren von Diabetes.3
Andere internationale Persönlichkeiten wie Theresa May (ehemalige Premierministerin, UK), Salma Hayek (Schauspielerin), Halle Berry (Schauspielerin), Patti LaBelle (Sängerin) und viele andere haben Diabetes.
Falls Sie in Ihrem Umfeld nicht ohnehin einige starke Frauen mit Diabetes kennen, nutzen Sie folgende Kanäle, um diese zu finden.

 

Ihr Netzwerk finden

Die Diabetes Online-Community hat eine Möglichkeit für uns Frauen geschaffen, sich zu vernetzen und Unterstützung zu bekommen.
Generell findet man Diabetes Communities auf Facebook, Instagram und auch über lokale Selbsthilfegruppen. Jede Plattform bietet eine andere Art von sozialem Kontakt.

  1. Facebook kann ein großartiger Weg sein, sich mit anderen Diabetes Betroffene zu vernetzen. Es gibt eine Fülle an Facebook-Gruppen, die verschiedensten Themen gewidmet sind.
    Suchen Sie nach „Diabetes“ und Sie werden eine lange Liste von Gruppen präsentiert bekommen, denen Sie beitreten können.
    Unser Rat – treten Sie ein paar Gruppen bei und tauschen Sie sich mit anderen aus, um zu sehen, ob es eine passende Gruppe für Sie ist. Sie werden merken, ob die Art der Unterstützung durch die Gruppe zu Ihren Bedürfnissen passt, was nicht bei jeder Gruppe der Fall sein wird.
    Beispielsweise gibt es Diabetes-Gruppen, die sich auf Ernährung fokussieren, andere betreffen Elternteile, wiederum andere Frauen, die von Schwangerschaftsdiabetes betroffen sind.
    Wir alle gestalten unser Leben mit Diabetes unterschiedlich und wir haben auch verschiedene Bedürfnisse, wenn es um die Unterstützung geht, die wir suchen.
    ​Schlussendlich kann man dennoch großartige Kontakte knüpfen, vielleicht sogar lebenslange Freundschaften finden, egal wo Sie auf der Welt leben.
  1. Instagram ist eine weitere Möglichkeit sich mit anderen online zu verknüpfen, vor allem für modernere jüngere Frauen.
    Es ist sehr leicht andere Diabetes Betroffene zu finden - einfach nach Hashtags wie #diabetes, #t1d, #typ1diabetes, #typ2diabetes, usw. sucht.
    Sie können Gleichgesinnte finden, indem Sie einem bestimmten Profil folgen und sich mit anderen vernetzen, die demselben Profil folgen oder dasselbe kommentieren.
    Auf Instagram sehen Sie Stories und können durch Nachrichten oder auch Kommentare auf Bilder auch direkt mit anderen in Kontakt treten. So können einander Unbekannte Unterstützung erhalten und leicht Freundschaften schließen.
  1. Jemanden online „zu treffen“, ist ein fantastisches Gefühl, jemanden aber persönlich zu treffen ist ein noch besseres. Halten Sie Ausschau nach lokalen Selbsthilfegruppen.
    So treffen Sie viele Frauen mit Diabetes aus verschiedensten Altersgruppen.
    Es gibt verschiedene Möglichkeiten lokale Selbsthilfegruppen zu finden. Die Suche startet meist online. Besuchen Sie lokale Seiten von Diabetes Verbänden wie zum Beispiel die „Aktiven Diabetiker Österreich“ oder die „Österreichische Diabetikervereinigung“. Viele dieser Diabetes-Verbände veröffentlichen einen jährlichen Kalender zu diversen Diabetes Treffen bzw. Veranstaltungen.
    Findet in Ihrer Umgebung kein Treffen statt? Dann nehmen Sie doch die Planung selbst in die Hand!

Sie können sich von anderen Inspiration und Unterstützung holen und können durch Ihre Einstellung und Eigeninitiative selbst als Vorbild dienen und die Veränderung herbeiführen, die Sie selbst sehen wollen.
Durch positive Einstellung und freundlichen Austausch können wir Frauen uns gegenseitig unterstützen.

 

Referenzen:

1OEDG https://www.oedg.at/1903_PR_weltfrauentag.html

2 https://www.gesundheit.gv.at/aktuelles/archiv-2016/diabetes-geschlechtsunterschiede

3 Clodi M et al., Wien Klin Wochenschr 2019;131:S27 bis S38; verfügbar auf https://www.oedg.at/oedg_leitlinien.html

 

 

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