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Was ist Diabetes?

Diabetes betrifft derzeit 246 Millionen Menschen weltweit und bis zum Jahr 2025 wird eine Steigerung auf 380 Millionen erwartet.1 Und obwohl knapp 4 % der Weltbevölkerung an Diabetes erkrankt sind,2 wissen viele Menschen nur wenig über diese Krankheit.
Es gibt zwei Hauptarten von Diabetes:

  • Diabetes Typ 1 tritt auf, wenn Ihr Immunsystem die Betazellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört, die Insulin produzieren. Als Resultat stellt der Körper nur wenig oder kein Insulin selbst her. Menschen mit Diabetes Typ 1 müssen täglich Insulin erhalten. Diabetes Typ 1 wird oft auch Jugenddiabetes oder Insulinabhängige Diabetes genannt.
  • Diabetes Typ 2 tritt auf, wenn die Bauchspeicheldrüse nicht ausreichend Insulin produziert, oder wenn der Körper das produzierte Insulin nicht richtig verwerten kann. Schließlich stellt die Bauchspeicheldrüse u. U. ihre Insulinproduktion gänzlich ein. Diabetes Typ 2 kann in jeder Altersgruppe auftreten. Bei Männern als auch Frauen stellt Übergewicht einen hohen Risikofaktor für Diabetes Typ 2 dar.

1 International Diabetes Federation. Did you know? Verfügbar auf: http://www.diabetesaustralia.com.au/Understanding-Diabetes/Diabetes-Glob.... Abgerufen am 2. November 2010.
2 US Census Bureau. World Population Clock Projection. Verfügbar auf: http://www.census.gov/ipc/www/popclockworld.html. Abgerufen am 16. Oktober 2008. Die geschätzte Bevölkerungszahl beträgt 6,8 Mrd. Menschen.
3 International Diabetes Federation. Fact Sheet Diabetes and Obesity. Verfügbar auf: http://www.idf.org/home/index.cfm?node=1207. Abgerufen am 13. November 2008.

Diabetes Typ 1
Diabetes Typ 1 wird normalerweise bei Kindern oder jungen Erwachsenen diagnostiziert, kann aber in jedem Alter auftreten. Geschätzte 3 % aller Kinder und Heranwachsenden leiden an Diabetes.1
Die Entstehung des Diabetes Typ 1 ist oft unerwartet. Folgende Symptome können auftreten:

  • Großer Durst und trockener Mund
  • Extreme Müdigkeit/Energielosigkeit
  • Schlecht heilende Wunden
  • Wiederkehrende Infektionen
  • Unscharfe Sicht

Diabetes Typ 1 tritt auf, wenn Ihr Immunsystem die Betazellen in der Bauchspeicheldrüse zerstörtDiese Zellen produzieren Insulin. Als Resultat stellt der Körper nur wenig oder kein Insulin selbst her.
Ein Mensch mit Diabetes Typ 1 versorgt seinen Körper auf folgende Art und Weise mit Insulin:

  • Insulinpumpe
  • Insulin-Pen
  • Injektionen mit einer Spritze

Eine Insulintherapie, zusammen mit der Einhaltung eines gesunden Mahlzeitenplanes, regelmäßige körperliche Aktivität und regelmäßiges Messen des Blutzuckerspiegels, spielen beim Management des Diabetes Typ 1 eine große Rolle.
1 Centers for Disease Control and Prevention. National diabetes fact sheet, 2007. Verfügbar auf: http://www.cdc.gov/diabetes/pubs/pdf/ndfs_2007.pdf. Abgerufen am 16. Oktober 2008.

Diabetes Typ 2
Diabetes Typ 2 macht 90 % aller Diabetesfälle aus.1 Bei Diabetes Typ 2 stellt die Bauchspeicheldrüse oft ausreichend Insulin her, aber der Körper kann dieses von ihm hergestellte Insulin nicht ausreichend effektiv verwerten. Das wird im Allgemeinen als Insulinresistenz bezeichnet. Schließlich stellt die Bauchspeicheldrüse u. U. ihre Insulinproduktion insgesamt ein.
Diabetes Typ 2 betrifft im Allgemeinen ältere Menschen, kann aber bei Menschen jeden Alters auftreten.
Zusätzliche Risikofaktoren an Diabetes Typ 2 zu erkranken:

  • Familiäre Vorbelastung
  • Familiäres Auftreten von Gestationsdiabetes
  • Fettleibigkeit
  • Bei Ethnien/Volkszugehörigkeiten, wie z. B. Afroamerikaner, Mexiko-Amerikaner, Pazifikinsulaner oder amerikanische Ureinwohner. Die Veranlagung für Diabetes aufgrund Ethnie oder Herkunft wurde jedoch außerhalb der USA nur wenig untersucht.3

Da sich Diabetes Typ 2 langsam entwickelt und oft schwer zu erkennen ist, wird die Diagnose bei vielen Personen erst gestellt, wenn Komplikationen auftreten. Bei einem Drittel aller Menschen mit Diabetes wird die Krankheit nicht diagnostiziert.2
Je nach Schwere der Erkrankung kann Diabetes Typ 2 ausschließlich durch Ernährung, körperliche Aktivität und orale Medikamentengabe oder Insulininjektionen gehandhabt werden. Dennoch stellt eine Kombination dieser Behandlungen in den meisten Fällen den Idealfall dar. Durch die Selbstüberwachung Ihres Blutzuckers können Sie den Therapieerfolg messen.
1Centers for Disease Control and Prevention. National diabetes fact sheet, 2007. Verfügbar auf: http://www.cdc.gov/diabetes/pubs/pdf/ndfs_2007.pdf

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