Sorry, you need to enable JavaScript to visit this website.
hamburger overlay

Tipps für Sport mit der Familie

 

Diabetes stellt eine Familie oftmals vor einige Herausforderungen - aber kann Diabetes auch helfen, dass die ganze Familie gesünder wird? Zum Weltdiabetestag betrachten wir verschiedene Möglichkeiten, wie Diabetes der ganzen Familie auch Chancen eröffnet, gemeinsam mehr für ihre Gesundheit zu tun.

Sport ist eine der wichtigsten Komponenten für eine gute Blutzuckereinstellung bei Diabetes. Er beeinflusst den Blutzuckerspiel positiv, weil die Muskeln dadurch Energie effizienter verbrennen. Nicht jeder verbindet Sport mit Spaß, aber Sport kann trotzdem helfen, dass alle Familienmitglieder, mit Diabetes und ohne, fit und gesund bleiben.

Als Anregung haben wir hier drei Fitness-Tipps für die ganze Familie.


Erster Schritt: Über Sport sprechen

Die Versuchung, direkt eine neue Sportart auszuprobieren und sich erst später Gedanken über Details zu machen, kann groß sein. Aber wenn die ganze Familie zusammen Sport machen möchte, sollte man erst einmal darüber sprechen. Ist Ihrer Familie überhaupt schon klar, warum Sport Ihnen helfen wird, Ihren Diabetes besser im Griff zu behalten? Auf welche Unterschiede bei den Tagesabläufen der Familienmitglieder muss der Fitnessplan Rücksicht nehmen? Alles, von Arbeitszeiten bis hin zu anderen Erkrankungen oder körperlichen Einschränkungen, kann zum Problem werden, wenn Sie nicht geschickt und gemeinsam planen.


Zweiter Schritt: Lust auf Sport bekommen

Wenn Sie mit der Familie überlegen, wie Sie gemeinsam fitter werden können, erstellen Sie eine Liste von Aktivitäten, die allen Spaß machen. Sport heißt nicht zwangsläufig, im Fitness-Studio Gewichte zu stemmen. Auch bei der Gartenarbeit oder beim Tanzen zur Lieblingsmusik verbrennt der Körper Zucker. Erkundigen Sie sich bei Freunden und Verwandten, womit sie ihren Kreislauf in Schwung bringen. Listen Sie die Möglichkeiten dann in der Reihenfolge auf, wie regelmäßig Sie Zeit für die jeweilige Aktivität finden. Das sieht dann in etwa so aus:

  1. Dinge, die man täglich machen kann (einfache Sachen, die keine Planung erfordern): z.B. Nordic Walking, Fußballkicken, Federball
  2. Dinge, die man einmal die Woche machen kann (Sachen, die etwas Planung erfordern): z.B. im nahegelegenen Naturpark wandern gehen, Schwimmengehen, Radfahren

Dinge, die man einmal im Monat machen kann (und die ggf. länger im Voraus geplant werden müssen): z.B. im Winter Schifahren oder Eislaufen, im Sommer auf einem See in der Nähe Tretbootfahren.


Dritter Schritt: Sport zur Gewohnheit machen

Wenn Ihnen ein Sport Spaß macht, ist es leichter, ihn zur Gewohnheit zu machen. Falls Sie gemeinsame sportliche Aktivitäten planen, achten Sie darauf, wer welchen Sport mag bzw. nicht mag, damit Sie Aktivitäten wählen, bei welchen alle gerne mitmachen. Wenn ein Familienmitglied zum Beispiel Probleme mit der Koordination hat, ist Radfahren vermutlich besser als Rollerbladen. Vielleicht würden Sie aber auch lieber etwas Meditativeres machen, um Stress entgegenzuwirken? Schwimmen, Tai Chi und Yoga wirken sich positiv auf Ihren Diabetes und auch Stress aus.

Ganz gleich, für welche Sportart Sie sich entscheiden, die Österreichische Diabetesgesellschaft empfiehlt, sich zumindest and drei oder vier Tagen die Woche jeweils 30-40  Minuten zu bewegen.1 Das hört sich zunächst vielleicht nach viel an, aber wenn Sie immer wieder neue Sportarten erkunden, die Ihnen Spaß machen, ist es gar nicht so schwierig, 150 Minuten pro Woche mit Sport zu füllen. Vergessen Sie auch nicht, sich auf die Schulter zu klopfen, wenn es mit dem regelmäßigen Sport immer besser klappt.

Wenn Sie Sportarten gefunden haben, die allen Spaß machen, versuchen Sie, jedem Familienmitglied einen Tag in der Woche oder im Monat zuzuteilen, an dem er oder sie für die Auswahl und Koordination der Aktivität zuständig ist. So wird der Sport schneller von einer lästigen Aufgabe zur beliebten Familientradition.



Auf die Plätze! Fertig! Los! Es gibt keinen besseren Zeitpunkt, um mit Ihrer Familie darüber zu sprechen, wie sich alle zusammen mehr bewegen können. Überlegen Sie sich, was den Kreislauf in Schwung bringt und allen Spaß macht, dann sind Sie schon auf einem guten Weg, Ihr Diabetes Management positiv zu beeinflussen.

 

1https://www.facediabetes.at/bewegung-ernaehrung.html

 

 

 

Teilen

Ausfüllen unter: