Sorry, you need to enable JavaScript to visit this website.
hamburger overlay

Published on November 13, 2017

Weltdiabetestag - Frauen und Diabetes

Schon gewusst? Diabetes hat bei Frauen oft andere Folgen.
Tatsächlich? Warum?

Frauen und Männer sind natürlich sehr verschieden. Dies gilt auch für Diabetes und die Behandlung.

Zum Weltdiabetestag 2017 möchte Roche Diabetes Care Frauen weltweit ermutigen, sich über die Folgen von Diabetes auf ihren Körper zu informieren, um selbst für ihre Gesundheit sorgen zu können.

 

  • Bei Frauen mit Diabetes ist ein polyzystisches Ovarial-Syndrom (PCOS) wahrscheinlicher, mit dem das Risiko für Fertilitätsprobleme steigt. Zu den Symptomen gehören u. a. unregelmäßige Monatsblutungen,  Gewichtszunahme, Müdigkeit, Regelschmerzen und starke Monatsblutungen, Akne und Infertilität.
  • Studien zeigen, dass bei Diabetikerinnen ein höheres Risiko besteht, medizinische Versorgung nicht in Anspruch zu nehmen.
  • Frauen mit Diabetes wurden seltener gegen viele beeinflussbare Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Krankheiten behandelt als Männer mit Diabetes.
  • Bei Frauen mit Diabetes ist die Wahrscheinlichkeit einer Depression doppelt so hoch wie bei Männern.
  • Bei Frauen mit Diabetes besteht ein erhöhtes Risiko für Herzkrankheiten.
  • Der natürlich höhere Östrogenspiegel bei Frauen vor der Menopause verlangsamt die Progression diabetesbedingter Nierenerkrankungen.
  • Mit einem Schwangerschaftsdiabetes steigt das Risiko, später im Leben Typ-2-Diabetes zu bekommen.
  • Körperliche Betätigung kann die Insulinsensibilität verbessern und die Einstellung des Blutzuckers unterstützen.

TIPPS, TRICKS UND RESSOURCEN

Wenn Sie Symptome einer Depression bemerken, behalten Sie dies nicht für sich.
Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder andere
 Anlaufstellen, um Hilfe zu erhalten.
Hier einige Tipps, die Sie über die Therapie hinaus ausprobieren können.

  1. Finden Sie eine Routine. Legen Sie einen nicht zu anstrengenden Tagesablauf fest, um wieder in die Gänge zu kommen.
  2. Setzen Sie sich Ziele. Setzen Sie sich Tagesziele.  Beginnen Sie dabei klein und setzen Sie sich erreichbare Ziele, beispielsweise morgens Ihr Bett zu machen. Wenn Sie sich besser fühlen, können Sie sich anspruchsvollere Tagesziele setzen.
  3. Treiben Sie Sport. Dadurch steigen mit dem Wohlbefinden verbundene Stoffe im Körper, die Endorphine. Wie viel Sport brauchen Sie? Sie müssen keinen Marathon laufen, um von Sport zu profitieren. Es hilft schon, mehrmals pro Woche einen Spaziergang zu machen.
  4. Ernähren Sie sich gesund. Es gibt keine magische Diät, mit der sich Depression heilen lässt. Trotzdem ist es eine gute Idee, auf die Ernährung zu achten. Frisches Obst und Gemüse kann sich positiv auf Ihre Stimmung ausüben.
  5. Schlafen Sie genug. Depression kann zu Schlafstörungen führen und zu wenig Schlaf verstärkt wiederum die Depression. Beginnen Sie mit einigen Veränderungen Ihrer Lebensweise. Gehen Sie jeden Tag zur selben Uhrzeit zu Bett und stehen Sie zur selben Uhrzeit auf. Versuchen Sie kurze Nickerchen zu vermeiden. Verbannen Sie Ablenkungen aus Ihrem Schlafzimmer – kein Computer und kein Fernseher. Mit der Zeit werden Sie feststellen, dass Sie besser schlafen.
  6. Versuchen Sie, Spaß zu haben. Versuchen Sie Dinge zu tun, die Ihnen Freude machen, wenn Sie deprimiert sind. Geben Sie nicht auf, auch wenn Ihnen nichts Freude bereitet.

Indem Sie einige Faktoren beachten, können Sie Ihr Risiko für Herzkrankheiten reduzieren.

  1. Rauchen Sie nicht, weder aktiv noch passiv. Das Risiko eines Herzinfarktes erhöht sich bereits ab 1–4 Zigaretten täglich.
  2. Bewegen Sie sich mehr. Versuchen Sie sich möglichst täglich mindestens 30 Minuten bei mäßiger Anstrengung zu bewegen.
  3. Ernähren Sie sich gesund. Studien u. a. der Harvard Medical School konnten mehrere entscheidende Bestandteile einer herzgesunden Ernährung ermitteln: Vollkorn, eine Vielfalt von Obst und Gemüse, Nüsse (etwa 150 Gramm wöchentlich), ein- und mehrfach ungesättigte Fettsäuren, öliger Fisch (wie Lachs aus Wildfang) und wenig trans-Fettsäuren.
  4. Reduzieren Sie Stress und lassen Sie sich bei Depression behandeln. Das Risiko einer Herzkrankheit steigt bei Depression oder chronischem Stressgefühl. Strategien zur Stressreduktion umfassen Sport, ausreichend Schlaf, Entspannungstechniken und Meditation. Psychotherapie kann insbesondere bei Depressionen und Angstgefühlen hilfreich sein.

Es gibt verschiedene medizinische Fachkräfte, die polyzystisches Ovarial-Syndrom (PCOS) oder damit verbundene Krankheiten diagnostizieren und behandeln können.

Frauen werden häufig von mehr als einer medizinischen Fachkraft hinsichtlich PCOS-bedingter Erkrankungen behandelt, dies muss aber nicht der Fall sein. Zu diesen medizinischen Fachkräften gehören:

  • Allgemeinarzt
  • Gynäkologe
  • Dermatologe
  • Psychologe und/oder Psychiater
  • Ernährungsberater
  • Medizinischer Endokrinologe – ein Hormonspezialist, normalweise Spezialist für PCOS
  • Gynäkologischer Endokrinologe – ein Fertilitätsspezialist

Zu wissen, dass man eine Krankheit hat, die Auswirkungen auf die Gesundheit des ungeborenen Kindes haben kann, ist eine belastende Situation.

Aber alle Maßnahmen zur Einstellung Ihres Blutzuckers – wie gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung – können dazu beitragen, diese Belastung zu reduzieren, Ihr Kind zu versorgen und Typ-2-Diabetes in der Zukunft vorzubeugen. Daher sind körperliche Bewegung und gesunde Ernährung wichtige Faktoren für eine gesunde Schwangerschaft und ein gesundes Leben – für Sie und Ihr Kind. Sie werden sich wahrscheinlich besser fühlen, wenn Sie mehr über Schwangerschaftsdiabetes erfahren. Sprechen Sie mit dem medizinischen Team. Lesen Sie Bücher und Artikel über Schwangerschaftsdiabetes. Schließen Sie sich einer Selbsthilfegruppe für Frauen mit Schwangerschaftsdiabetes an. Je mehr Sie wissen, desto sicherer werden Sie sich fühlen.

 

Quellen:     
Abgerufen am 2. August 2017. http://www.diabetesforecast.org/2011/oct/how-diabetes-differs-for-men-and-women.html?

Cherrington, Andrea, Kenneth A. Wallston, and Russell L. Rothman. “Exploring the relationship between diabetes self-efficacy, depressive symptoms, and glycemic control among men and women with type 2 diabetes.” SpringerLink. November 20, 2009. Abgerufen am 2. August 2017. https://rd.springer.com/article/10.1007/s10865-009-9233-4.

Abgerufen am 2. August 2017.http://care.diabetesjournals.org/content/28/3/514.short.

International Diabetes Federation. The IDF diabetes atlas. 7th ed. International Diabetes Federation, Brussels International Journal of Environmental Research and Public Health, 2017; 14 (5): 464 DOI: 10.3390/ijerph14050464

PCOS Awareness Association, “What types of health providers understand PCOS?“, abgerufen am 5. September 2017. http://www.pcosaa.org/what-types-of-health-providers-understand-pcos Mayo Clinic, “Gestational diabetes”, abgerufen am 5. September 2017. http://www.mayoclinic.org/diseases-conditions/gestational-diabetes/manage/ptc-20317199

WebMD, “10 Natural Depression Treatments”, abgerufen am 5. September 2017. http://www.webmd.com/depression/features/natural-treatments#1

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schon gewusst? Diabetes hat bei Frauen oft andere Folgen.
Frauen und Diabetes im Fokus zum diesjährigen Weltdiabetestag

 

Teilen