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Diabetes und die vielen, süßen Versuchungen zu Ostern


Bald werden wieder Ostereier gesucht, Osterfeuer bestaunt und das eine oder andere gute Essen genossen.
Ostern (auch „Pessach genannt) ist das theologisch bedeutendste Fest des Christentums und fällt jedes Jahr auf den Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond, zwischen dem 22. März und dem 25. April.
Ostern wird in Österreich von Groß und Klein auf viele unterschiedliche Weisen gefeiert und zwei Dinge verbindet fast alle: Die Eiersuche und die Schokohasen bzw. Schokoeier.
 
Eine der vielen schönen Ostertraditionen in Österreich ist die Ostereisuche. Alt und Jung sucht gemeinsam die vom "Osterhasen" versteckten, bunt bemalten Hühnereier und Süßigkeiten.
Ob aus Schokolade, Marzipan, hartgekocht oder als Dekoration: Zur Osterzeit leuchten uns aus jeder Ecke bunte Eier entgegen. Wir färben und essen zu Ostern so viele Eier – aber warum eigentlich?
 
Im Mittelalter wurde vom Aschermittwoch bis zum Karfreitag (der Kreuzigung Jesu) eine strenge Fastenzeit eingehalten. Während dieser Periode durfte man keine Eier essen, da sie, wie Fleisch auch, unter das Abstinenzgebot fielen.
Die während der Fastenwoche bzw. Karwoche gesammelten Eier wurden aufbewahrt, waren besonders heilig und wurden rot eingefärbt, um an das vergossene Blut Jesu zu erinnern.
Diese Tradition des Eierfärbens ist uns bis heute geblieben. Selbst die Schokoladeneier sind in buntes Papier eingehüllt.


Genießen oder lieber verzichten?

Generell gilt für alle: während der Osterfeiertage „mit Maß und Ziel genießen“.
Menschen mit Diabetes sind es gewohnt nicht nur die Kalorien sondern auch die Kohlenhydratmenge im Auge zu behalten. Wichtig hierbei ist natürlich zu wissen wieviel wovon in der Speise auf dem Teller enthalten ist.
Im Lernprozess hilft es vielen Menschen mit Diabetes die Speisen zuhause abzuwiegen und zu Messen, um ein gutes Gefühl für Mengen zu entwickeln. Um das auch unterwegs hinzubekommen, kann die eigene Hand dabei helfen, die Portionen abzuschätzen.

 

Als kleine Faustregel für den Ostersonntag: Ein kleiner Schock-Osterhase mit 20g1 ist mit zirka einer BE gleichzusetzen. Achtung, die hängt natürlich von der Art der Schokolade und der Herstellung ab.
Deshalb ein guter Tipp - ein Blick auf die Nährwertstabelle auf dem Produkt und schon wissen Sie was Sie verzehren werden.

 

Traditionell kommen beim Osterfrühstück ein Ostergebäck wie z.B. Eine Osterpinze, Ostereier und eben Osterschinken auf den Tisch. Wir haben für Sie die Broteinheiten für ein gesundes Osterfrühstück2zusammengestellt:

100 g  magerer Osterschinken  - 0 BE
1 hartgekochtes, gesalzenes Ei (ca. 50 g)  - 0 BE
ein bisschen Gemüse dazu wie z.B. Radieschen, eine Paprika, usw. – 0 BE
event. ein frisch geriebener Kren – 0 BE
1 Osterpinze (ca. 63 g) – ca. 4 BE


Körperliche Aktivität kann Ihr Diabetes Management positiv beeinflussen, also machen Sie einen Spaziergang.
Bewegung nach dem Ostermahl kann nicht nur die Verdauung anregen, sondern auch dabei helfen den Blutzuckerspiegel zu senken.

Vor allem in einer Zeit in der man vielleicht neue Speisen ausprobiert, oder auch ein wenig mehr isst als sonst, ist es unabdinglich Ihren Blutzuckerwert im Auge zu behalten.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen Frohe Ostern und ein erholsames Osterfest, genießt das verlängerte Wochenende mit der Familie und den frisch ergatterten Ostereiern!

 

Mehr Infos und Tipps und Tricks rund um Ernährung und Bewegung finden Sie auch in unseren Artikeln nachstehend.

 


Quelle:

1 https://www.diabetiker.info/lust-auf-schokohase-marzipanei-und-co-ostern-duerfen-sich-diabetiker-versuessen-lassen/

2https://www.oedg.at/patienten/pdf/BE-Tabelle_2015.pdf

 

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