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Published on März 01, 2019

Fasching, Fastenzeit und Diabetes


Seit Aschermittwoch herrscht wieder Fastenzeit! Jedes Jahr nach einer Faschingsperiode mit vielen Karnevalsumzügen, lustiger Faschingsverkleidung und das Verspeisen von unzähligen Krapfen, folgt bis Ostern eine 6-wöchige Fastenzeit. Schokolade, Alkohol oder zu viel Zucker? Worauf wollt Ihr in der nächsten Zeit verzichten?
Warum bei Diabetes Vorsicht geboten ist bzw. was es zu beachten gilt, erfahrt Ihr hier.

Fasching wird auch gerne als die fünfte Jahreszeit bezeichnet, nach einer Zeit ausgelassenen Feierns   und dem Verspeisen unzähliger Krapfen folgt eine 6-wöchige Fastenzeit.
Die Fastenzeit beginnt am Aschermittwoch und markiert damit das Ende der Faschingszeit – heuer fällt der Aschermittwoch auf den 6. März 2019.
Der Krapfen, das kleine, süße Hefegebäck, das aus der Faschingszeit nicht wegzudenken ist, ist nicht gerade ein gesundes Nahrungsmittel. Krapfen bestehen neben Mehl, Hefe & Co. vor allem aus viel Zucker, verarbeitet im Teig, oder in Form von Marmeladenfüllung und Bestreuung.
Auch das  Herausbacken in Sonnenblumenöl oder auch Butter- bzw. Schweineschmalz macht die kleine runde Sünde sehr kalorienreich.  Eine gesündere Variante wäre zum Beispiel ein Vollkorn-Krapfen durch Verwendung von Vollkornmehl.



 

Sollten Sie sich nach einer Zeit der Völlerei für eine anschließende Fastenkur entscheiden, kann das auch einen positiven Effekt auf Ihre Gesundheit haben.
Während das Fasten bisher einen religiösen Ursprung hatte, legen heutzutage viele Menschen jährlich, auch ohne religiösen Hintergrund, eine Fastenzeit ein, in der Sie entweder auf Alkohol, Nikotin oder Süßes verzichten. 

Menschen mit Diabetes müssen beim Fasten jedoch besonders vorsichtig sein.
Fasten ist auch ein legitimes Thema – nur muss man mit der Anpassung des Insulins beginnen und dann vielleicht schonendere Versionen des Fastens als Beispiel nehmen.
Um Risiken vorzubeugen, ist eine ärztliche Anleitung und Überwachung während der gesamten Fastenkur hier ebenfalls empfehlenswert, denn eine radikale Ernährungsumstellung wirkt sich stark auf die Stoffwechselvorgänge im Körper aus.
Sowohl für insulinpflichtige Menschen mit Diabetes und auch diese, die ein orales Antidiabetikum einnehmen, muss die Dosis individuell an den Lebensstil angepasst werden, da sonst ein Risiko einer Unterzuckerung besteht.
Achten Sie darauf Ihren Blutzucker immer im Auge zu behalten und regelmäßig zu messen, um einer drohenden Hypoglykämie rechtzeitig vorzubeugen.

Fasten macht für fast alle Menschen Sinn. Vor allem wenn eine anfängliche Fastenkur zu einer Lebensstilveränderung führt und danach auf Dauer gesünder gelebt wird. 
Bei den meisten übergewichtigen Menschen mit Diabetes Typ-2, macht Fasten dann Sinn, wenn es darum geht die Ernährung zugunsten einer gesünderen Lebensweise umzustellen.

Außerdem wurde gezeigt, dass Intervallfasten die Menge an schädlichem Leberfett reduziert1,2 und somit vermutlich die Insulinresistenz senkt – unabhängig davon, ob man beim Fasten selbst Pfunde verliert oder nicht.
Hier ist aber sehr genau auf den Einfluss der Diät auf den Insulinbedarf zu achten! Sprechen Sie hier im Voraus mit Ihrem Arzt und stimmen Sie Ihre Insulindosierung genau auf solche extremen Diäten ab. 

Eine Fastenkur hilft dem Körper sich zu regenerieren1 und kann gut als Anstoß genommen werden, auch das restliche Jahr gesünder zu leben.
 

1https://www.diabetesinformationsdienst-muenchen.de/aktuelles/nachrichten/nachrichten-aus-der-diabetesforschung/news/article/26979/

2https://www.diabetes-ratgeber.net/Ernaehrung/Die-neue-Sicht-aufs-Fasten-551393.html


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